Inklusion in Sachsen-Anhalt - www.gew-sachsenanhalt.net
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Inklusion in Sachsen-Anhalt stockt

Als kurz vor Beginn der Veranstaltung noch zusätzliche Stühle für die zahlreichen Gäste herangeschafft wurden, war allen Besuchern und dem Organisationsteam klar: Zu diesem Thema gibt es großen Klärungsbedarf unter den KollegInnen! Doch am Ende stiegen leider keine deutliche Zeichen für eine kurzfristige Lösung der drängendsten Fragen in den Himmel über Magdeburg.


Die erste Fragerunde  nutzten alle Gäste noch bedeutungsvoll und voller Pathos für die politische Einordnung und Verankerung des Themas in unserer Gesellschaft und insbesondere der Schule. Die Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt wurden dabei vertreten durch Dr. Verena Späthe,  zuständig für Behindertenpolitik der SPD; Angela Gorr, Mitglied in den Ausschüssen für Bildung und Kultur sowie Arbeit und Soziales der CDU; Monika Hohmann als Sprecherin für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik der LINKEN und durch das GEW-Mitglied Prof. Dr. Claudia Dalbert, u.a. Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen. Vervollständigt wurde die Expertenrunde durch Dr. Jan Hofmann, Staatssekretär im Kultusministerium und Torsten Klieme, Direktor des Landesschulamtes. Durch die authentische Schilderung der vorherrschenden Gestaltungsbedingungen von Inklusion in ihrem unmittelbaren Arbeitsbereich sorgte Kollegin Heike Bostelmann für 

 

Ernüchterung und Besorgnis. Sehr realistisch klärte sie die Verantwortlichen über die tatsächlichen Probleme bei der Umsetzung der bisherigen Handlungsanleitungen, die ihr von einer ebenfalls irritierten Schulleitung übermittelt werden, anhand von konkreten Beispielen auf. Als Ingo Doßmann, Schulleiter einer Grundschule,  verständlich alle 

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TeilnehmerInnen auf die planerischen Herausforderungen des nächsten Schuljahres hinwies, wurde klar: Die zahlreichen wegweisenden Vorschläge der GEW waren zwischen den vielen Arbeitsgruppen und Fachleuten der Ministerien untergegangen.

 

Weitere Informationen gibt es in der EuW Ausgabe vom Dezember 2012.

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