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Teststrategie an Schulen

Eva Gerth, die Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, hat sich mit einem öffentlichen Brief an Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner gewandt, um die Position der GEW zur derzeitigen Teststrategie zu äußern. So lautet der Brief an das Bildungsministerium:

Sehr geehrter Herr Minister Tullner,

die GEW begrüßt ausdrücklich, dass Schüler*innen mit Schnelltests getestet werden. Dies erhöht ohne Zweifel die Sicherheit aller Betroffenen im Schulbetrieb. Bei der Umsetzung dieser Teststrategie gibt es allerdings noch viele Schwierigkeiten, die vor Ort die Akzeptanz der Testmaßnahmen ausbremsen und das pädagogische Personal gegenüber Eltern in Erklärungsnöte bringen bzw. stärker belasten könnten.

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Ansteckung mit Covid-19 in der Schule

Im Zusammenhang mit der erneuten Öffnung der Schulen für den Präsenzunterricht in Sachsen-Anhalt nehmen die Verunsicherungen der Beschäftigten erheblich zu, sich mit dem Corona-Virus anzustecken und ernsthaft zu erkranken. Der Lehrerhauptpersonalrat (LHPR) hat den aktuellen Hygieneplan des Bildungsministeriums abgelehnt, da er die Öffnung der Schulen bei einem Inzidenzwert ab unter 200 als viel zu riskant ansieht und die wachsende Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten an Schulen mit großer Sorge betrachtet. Das Ministerium hat diesen Hygieneplan trotz der Ablehnung des LHPR dennoch vorläufig in Kraft gesetzt, so dass dieser mit Beginn des Schulbetriebes ab dem 01.03.2021 anzuwenden ist. Die Sorgen um eine Ansteckung für die Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeiter*innen an den Schulen wachsen. Daher ist die Frage durchaus berechtigt, inwiefern ein Versicherungsschutz durch die Unfallkasse für angestellte Beschäftigte und durch die Dienstunfallfürsorge für Beamt*innen besteht.

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Langfristige Konzepte und ausreichend Lehrkräfte zum Abbau der Bildungsdefizite notwendig

In der letzten Woche wurde die Landesregierung von Sachsen-Anhalt durch einen Landtagsbeschluss (DS 7/7418) aufgefordert, ein Verfahren zur Ermittlung der Lernstandsdefizite an den Schulen zu entwickeln und diese so schnell wie möglich abzubauen. Die GEW Sachsen-Anhalt plädiert stattdessen aus pädagogischer Sicht und zum Schutz der Kolleg*innen für langfristig angelegte Konzepte. Gerade in den unsicheren Zeiten steigender Inzidenzwerte sollten Schnellschüsse und Aktionismus vermieden werden.

Die Nachrichten zur dringenden Lernstandserhebung und gleichzeitigen Aussetzung der Präsenzpflicht für alle Schüler*innen erreichte die Schulen Anfang dieser Woche fast gleichzeitig. Das ohnehin stark ausgedünnte Personal wird damit vor weitere Herausforderungen gestellt, die erneut Unruhe und Unverständnis in die Schulen bringen. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, erklärte dazu heute in Magdeburg: „Seit genau einem Jahr weiß die Politik, dass Schule nur noch im Ausnahmezustand funktioniert und die Lehrkräfte zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, Gesundheitsschutz und Lehrverantwortung aufgerieben werden. Jetzt sollen die Schulleitungen innerhalb einer knappen Woche die Lerndefizite feststellen und Lösungsvorschläge ausarbeiten. Wir haben große Bedenken, dass hier ein Schnellschuss dem nächsten folgt und sich die Bildungsungerechtigkeiten weiter verschärfen.“

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Gewerkschaftsforum bietet Hilfe bei BAföG-Fragen

Durch die Corona-Pandemie sind viele Studierende in finanzielle Schwierigkeiten geraten, weil Nebenverdienstmöglichkeiten in großem Umfang weggebrochen sind. Doch auch bei der staatlichen Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gibt es zahlreiche Fragen und Probleme. In einem Online-Forum bieten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) darum am Dienstag, 16. März 2021, eine fachliche Beratung zum BAföG an.

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Frauentags-Aktion für mehr Anerkennung: GEW übergibt Sozialministerin bunt gestaltete Hände von Pädagoginnen

Eva Gerth von der GEW Sachsen-Anhalt übergibt die Mappe mit den bunt gestalteten Händen an Sozialministerin Petra Grimm-Benne. Foto: Frank Wolters

Anlässlich des Internationalen Frauentages hat die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, am 8. März an die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, im Hof des Sozialministeriums viele bunt gestaltete Hände übergeben. Zuvor hatte die GEW Sachsen-Anhalt in einer landesweiten Kampagne dazu aufgerufen, dass Pädagoginnen aus Schulen, Hochschulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit dieser Aktion bildhaft deutlich machen, dass zur Bewältigung des derzeitigen beruflichen und privaten Alltags buchstäblich zwei Hände nicht genug sind.

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GEW und fzs veröffentlichen gemeinsames Positionspapier zum Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften e. V. (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, in einer gemeinsamen Pressemitteilung ein Positionspapier mit dem Titel „Prüfungen trotz Pandemie? Nur solidarisch und verantwortungsbewusst!“ veröffentlicht. Darin setzen sie sich für einen solidarischen Umgang mit den bestehenden Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise und ganz speziell für einen besseren Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen ein.

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Sonderurlaub für Beamt*innen: Neuregelung wegen der COVID-19-Pandemie

Zum 22. Januar 2021 ist die zweite Corona Urlaubsverordnung LSA rückwirkend in Kraft getreten. Sie wird bis zum 31. Dezember 2021 gelten.

Danach erhalten Beamt*innen im Jahr 2021 für die Betreuung von erkrankten Kindern unter 12 Jahren oder eines behinderten und auf Hilfe angewiesenen Kindes für jedes Kind bis zu 18 Arbeitstage, insgesamt höchstens 43 Arbeitstage; Alleinerziehende für jedes Kind bis zu 35 Arbeitstage, insgesamt höchstens 89 Arbeitstage Sonderurlaub unter Fortzahlung der Besoldung.

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Impfschutz für alle Beschäftigten mit hohen Kontaktzahlen notwendig

Von Politik und Gesellschaft wird zu Recht der Betreuung und Beschulung von Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus Sicht der GEW Sachsen-Anhalt ist es jedoch nicht nachvollziehbar, dass in diesem Zusammenhang halbherzige Entscheidungen getroffen werden, wenn es um einen prioritären Impfschutz für die Beschäftigten in Kitas, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen geht. Zum Schutz von Gesundheit und Bildung wären vielmehr schnelle und flächendeckende Impfangebote für alle Beschäftigten mit vielen direkten Kontakten zu anderen Menschen notwendig.

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