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Volksinitiative auf gutem Wege und solidarisch mit Schulleitungen

Vor sieben Wochen gab das Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ den Startschuss für eine Volksinitiative, die den dringend benötigten Aufwuchs beim pädagogischen Personal an den Schulen Sachsen-Anhalts einfordert. Nach einer ersten Zwischenauszählung ist es sehr wahrscheinlich, dass das Ziel von 30.000 gültigen Unterschriften erreicht wird. Die große Not der Schulen wird auch in einem Brief deutlich, den mehr als 100 Leiter*innen von Grundschulen unterzeichnet und an das Bildungsministerium übergeben haben.

In dem Brief wird deutlich, dass die für das neue Schuljahr geplanten Kürzungen alle Grundschulen hart treffen werden. Weniger Personal bei steigenden Anforderungen, Aufgaben und Schülerzahlen seien eine erdrückende Last für Schulleitungen und Lehrkräfte. Die Erfüllung des schulischen Erziehungs- und Bildungsauftrages sei akut gefährdet, die vom Land vorgegebenen Aufgaben seien mit dem bereitgestellten Personal nicht zu bewältigen. „Die enormen existierenden Missstände sind den Schulleitungen und Lehrkräften bestens bekannt, unser Bündnis teilt die Befürchtungen und Sorgen der Schulleitungen ausdrücklich. Nach unserer Zwischenauszählung wissen wir, dass auch große Teile der Bevölkerung den Handlungsbedarf sehen,“ sagte Thekla Mayerhofer, Vorsitzende des Grundschulverbandes Sachsen-Anhalt und Sprecherin des Bündnisses, mit Blick auf die bisher eingegangenen Unterschriftenlisten. „Wir haben etwa drei Viertel der Bögen durchgesehen und kommen damit auf gut 24.000 Unterstützerinnen und Unterstützer. Gleichzeitig haben wir uns im Bündnis darauf verständigt, in den Bemühungen nicht nachlassen, sondern auch in den ersten Wochen des neuen Schuljahres weitere Unterschriften zu sammeln.“

Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt und ebenfalls Sprecherin des Bündnisses, ergänzte: „In der Geschäftsstelle der GEW stapeln sich die Kisten mit ausgefüllten Listen, seit der Zwischenauszählung sind tausende weitere Unterschriften dazukommen.“ An den Ständen müsse man niemandem das Anliegen der Volksinitiative oder die Probleme erklären. „Fast jeder kennt direkt oder vom persönlichen Umfeld Beispiele, aus denen die katastrophale Situation an den Schulen deutlich wird.“ Ziel der Initiative bleibt die Einstellung von zusätzlich 1.000 Lehrkräften und 400 Pädagogischen Mitarbeiter*innen. Ab 30.000 Unterschriften muss sich der Landtag mit diesen Anliegen befassen, das Bündnis geht davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Wochen deutlich übertroffen wird, und sieht weiterhin die gesamte Landesregierung in der Pflicht, endlich für spürbare Verbesserungen an den Schulen zu sorgen.

Weitere Informationen zur Volksinitiative finden sie hier.

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