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Mehr Investitionen in Kita-Qualität notwendig

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt nimmt die heute vorgestellten Befunde des Ländermonitors der Bertelsmann Stiftung zum Kita-Ausbau mit großer Zustimmung zur Kenntnis. Die Ergebnisse bestätigen die nach wie vor deutlichen Unterschiede zwischen Ost und West bei der Personalausstattung der Kindertageseinrichtungen. Dieses Defizit kann nur durch spürbar mehr Investitionen verringert werden.

Die aufgeführten Unterschiede können auch durch die größten Anstrengungen der Beschäftigten nicht wettgemacht werden und wirken sich mindestens mittelbar auf die Qualität der Betreuung aus. Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW, erklärte dazu: „Trotz leichter Verbesserungen der Erzieher-Kind-Relation bleiben in Sachsen-Anhalt die Probleme bestehen. Auch der Entwurf des neuen Kinderförderungsgesetzes und die darin enthaltenen Mehrausgaben des Landes werden die Situation nicht in der erforderlichen Deutlichkeit verbessern.“

Der Fokus bei den Investitionen des Landes liegt dabei auf der Beitragsfreiheit. „Wir glauben, dass es nötig wäre, das Geld in die Qualitätsentwicklung fließen zu lassen“, sagte Gerth.

Sie kritisierte zudem, dass eine geplante Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Kitas unsicher und zudem durch die zeitliche Begrenzung nicht nachhaltig sei. Das geplante Kita-Qualitätsgesetz muss aber dazu beitragen, dass dauerhafte und auskömmliche Perspektiven einer Finanzbeteiligung des Bundes gewährleitet werden. Das wird mit dem derzeit vorliegenden Gesetzentwurf leider nicht erreicht.

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