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Kekse für die überfällige Anpassung der Bezahlung von Grundschullehrkräften

20180830 Kekse für den Landtag Alex 4 klein
Lehrkräfte an Grundschulen sind in Sachsen-Anhalt noch immer niedriger eingruppiert als die Lehrkräfte anderer Schulformen. Angesichts des breiten pädagogischen und erzieherischen Auftrags der Grundschulen gibt es dafür keinen vernünftigen Grund mehr, andere Bundesländer haben das längst erkannt und die Eingruppierungen angepasst. Die GEW Sachsen-Anhalt hat heute vor dem Landtag an die Abgeordneten Kekse verteilt, um den dringenden Handlungsbedarf zu verdeutlichen.


Bundesländer in unmittelbarer Nähe zu Sachsen-Anhalt wie Brandenburg und Sachsen bezahlen ihre Lehrkräfte an Grundschulen mit der Eingruppierung in die A13 bzw. E13 inzwischen angemessen. Andere Bundesländer haben sich ebenfalls auf diesen Weg gemacht. Dies erhöht wesentlich die Konkurrenz bei der Gewinnung der wenigen Bewerber*innen für die Grundschulen. Die jüngste Ausschreibungsrunde des Bildungsministeriums in Sachsen-Anhalt, bei der an den Grundschulen etwa ein Drittel der Stellen nicht besetzt werden konnte, bestätigt dies. „Wenn durch einen Wechsel an die Schule im Nachbarort die Bezahlung um zwei Entgeltgruppen steigt, nur weil diese Schule in Brandenburg oder Sachsen liegt, überlegen viele Kolleginnen und Kollegen nicht lange und treffen ihre Entscheidung anhand der Bezahlung. Sachsen-Anhalt wäre gut beraten, hier unverzüglich nachzubessern“, sagte Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW, am Rande der Aktion vor dem Landtag.
Die Kekse mit der Aufschrift „E13/A13“ sollten die Abgeordneten darin erinnern, dass sich engagierte Grundschullehrkräfte nicht nur mit Brosamen und guten Worten in unsere Schulen locken lassen. Die Arbeit an Grundschulen in Sachsen-Anhalt muss attraktiver werden! Dies gilt auch mit Blick auf die Ausbildungsphasen für dieses Lehramt. Objektive Gründe für die ungleiche Bezahlung gibt es schon lange nicht mehr.
Zahlreiche Abgeordnete nahmen die Kekse und ein erklärendes Anschreiben der GEW gern entgegen und ließen sich von den Kolleginnen und Kollegen die Hintergründe erklären.

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