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Kinderförderung geht anders! | Kundgebung am 25. Oktober 2018

Motiv ES WIRD ENG klein„Wir werden das KiFöG bis zum 31.12. 2017 novellieren!“ So lautete eines der politischen Kernvorhaben der sogenannten „Kenia-Koalition“ aus CDU, SPD und Grünen, dessen Realisierung sich nun offensichtlich mit „leichter“ Verspätung auf der Zielgeraden befindet.
Dem Landtag liegt seit Ende September 2018 ein Vorschlag der Landesregierung zur Änderung des Kinderförderungsgesetzes (KiFöG) vor. Noch im November 2018 soll es dazu eine Entscheidung geben.
Jetzt soll alles ganz schnell gehen! Die geplante Anhörung am 17. Oktober 2018 scheint unter den gegebenen Umständen nur noch eine Formsache zu sein, denn ein echter kritischer Dialog ist unter diesem Zeitdruck kaum noch möglich.
Eigentlich hatten Beschäftigte, Eltern und Träger darauf gehofft, dass ihre seit langem bekannten Forderungen nach verbesserten personellen Standards aufgenommen werden. Leider ist das nicht der Fall! Trotz der Finanzierung von 10 Ausfalltagen pro Erzieherin und Jahr werden sich die Bedingungen in den Einrichtungen nicht wesentlich verbessern, denn auch in Zukunft werden die Zeiten für die notwendige mittelbare pädagogische Arbeit nicht zur Verfügung stehen. Auch nach dieser Gesetzesänderung wird es keine kleineren Gruppen geben.
Dafür wird jedoch der Rechtsanspruch von 10 auf 8 Stunden abgesenkt. Ob dies zu einer tatsächlichen Einsparung von Ressourcen und Arbeitsaufwand führt oder lediglich den bürokratischen Aufwand erhöht bzw. die gerade erst eingeführte, geringfügige Erhöhung des Personalschlüssels wieder zunichtemacht, ist völlig unklar. Die Umsetzung des Bildungsprogramms bleibt schwierig. Besonders in den Horten wird sich die ohnehin angespannte Situation deutlich verschärfen.
Das sollten wir nicht widerstandslos hinnehmen! Auch wenn die Zeit knapp ist, sie sollte reichen, um uns anlässlich der Landtagssitzung möglichst zahlreich am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, um 15:30 Uhr auf dem Domplatz in Magdeburg zu versammeln und den Abgeordneten klar zu machen, dass dieser Gesetzentwurf von uns abgelehnt wird.
Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen in den Kindertageseinrichtungen des Landes auf, sich an unserer Kundgebung aktiv und kreativ zu beteiligen und in den Teams und gemeinsam mit den Elternvertretungen eurer Einrichtungen eine möglichst breite Teilnahme zu gewährleisten.

 

Unseren Aufruf finden Sie hier
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