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GEW richtet sich mit „Pakt für Bildung“ an Landesregierung

Am 15. Juli endet die Unterrichtszeit eines außergewöhnlichen Schuljahres. In der sechswöchigen Sommerpause sollen sich die Eltern und Kinder erholen, die Lehrkräfte werden das neue Schuljahr gewissenhaft vorbreiten. Die Landesregierung muss aber jetzt schon die Weichen für die zukünftige Entwicklung stellen, die GEW Sachsen-Anhalt schlägt dazu einen landesweiten „Pakt für Bildung“ vor.

In einem entsprechenden Schreiben an den Ministerpräsidenten hat die GEW Sachsen-Anhalt fünf Punkte in den Mittelpunkt gestellt:

•    Keine zusätzliche Arbeit von Lehrkräften in den Ferien
•    Fachkräftesicherung
•    Digitale Ausstattung
•    Zeit für Pädagogik ermöglichen
•    Hygienische Voraussetzungen an Schulen konsequent weiterverfolgen

Jeder dieser Punkte wurde mit einigen Erläuterungen und Handlungsempfehlungen versehen. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, erklärte dazu: „Die letzten Monate haben in aller Deutlichkeit vor Augen geführt, an welchen Stellen in unserem Bildungssystem die größten Lücken klaffen. Mit immer mehr Aufgaben für viel zu wenig Personal, einem digitalen Flickenteppich und mitunter erheblichen Schwierigkeiten im Gesundheits- und Hygieneschutz kann gute Bildung nicht gelingen. Sachsen-Anhalt braucht einen Pakt für Bildung – jetzt!“ Die GEW biete sich mit ihrer großen Erfahrung aus der pädagogischen Praxis und in der Schulorganisation ausdrücklich für die Erarbeitung von Konzepten und für die Entscheidungsfindung an.

Das Schreiben wurde auch allen öffentlichen Schulen des Landes zur Kenntnis gegeben, in voller Länge ist es hier abrufbar.

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