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Guter Tarifabschluss zum TVöD – im Schnitt rund 7,5 Prozent mehr Gehalt

Die Gewerkschaften haben sich mit den Arbeitgebern darauf geeinigt, in dieser Runde alle Tabellenwerte einzeln anzuheben.

Erhöhungen folgen dabei drei Leitprinzipien:
• Berufseinsteigerinnen und -einsteiger und damit insbesondere junge Menschen erhalten höhere Gehälter (Stufe 1 aller Entgeltgruppen wird  überproportional angehoben).
• Beschäftige in sozialen, technischen und IT-Brerufen, in denen das Gefälle zur Wirtschaft besonders groß ist, werden besser bezahlt.
• Zugleich machen die Kolleginnen und Kollegen mit den unteren Gehältern einen Sprung, weil sie eine Einmalzahlung erhalten.

Jahressonderzahlung
Diese werden für die Beschäftigten in den östlichen Bundesländern schrittweise auf das Westniveau angehoben.
Die Jahressonderzahlung wird in vier Schritten über den Zeitraum von vier Jahren angehoben, bis sie 2022 vollständig an das Westniveau angeglichen ist. Der erste Schritt erfolgt 2019 mit einer Anhebung auf 82 Prozent des Westniveaus, 2020 auf 88 Prozent, 2021 auf 94 Prozent und 2022 schließlich 100 Prozent. 

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GEW ruft zum Warnstreik auf

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 26. Februar 2018 mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäf-tigten im Geltungsbereich des TVöD. In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt.

Die GEW fordert in der Tarifrunde 2018

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten!
  • Erhöhung der Entgelte für Praktikantinnen und Praktikanten sowie Auszubildende um 100 Euro monatlich!

Zur Durchsetzung dieser Forderungen ruft die GEW ihre tarifbeschäftigten Mitglieder

  • im Geltungsbereich des TVöD in der Stadtverwaltung Halle(Saale) und im Eigenbetrieb Kita Halle (Saale), (Abfahrt 8:00 ZOB Halle zur Demo und Kundgebung nach Leipzig)
  • im Geltungsbereich des TVöD in den Kindertagesstätten der Stadt Halberstadt, (Streiklokal Gaststätte „Lindenhof“, Spiegelsbergenweg Halberstadt ab 8:00 Uhr)

am 13. April 2018, zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

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Tarifinformationen für PMs ("Zulagen in E 9 TV-L")

Ansprüche auf Tabellenerhöhung in der „kleinen“ Entgeltgruppe 9 Stufe 4

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unterrichtsbegleitenden Aufgaben an Förderschulen und einer Qualifikation als staatlich anerkannte Erzieherin erfüllen das Tarifmerkmal „Erzieherin mit staatlicher Anerkennung... mit besonders schwieriger fachlicher Tätigkeit“ gemäß Nr. 20.6 der Entgeltordnung zum TV-L.

Diese Beschäftigten sind in der Entgeltgruppe 9 mit verlängerten Stufenlaufzeiten eingruppiert,

  • Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1
  • Stufe 3 nach 5 Jahren in Stufe 2
  • Stufe 4 nach 9 Jahren in Stufe 3.

Die Stufe 4 ist zugleich die Endstufe. („kleine EG 9“)

Entgelterhöhung für langjährig Beschäftigte ab 1.1.2018

(Dies ist ein GEW-Plus-Beitrag. Das Weiterlesen ist nur für eingeloggte GEW-Mitglieder möglich.)

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Leitfaden bei drohender Abschiebung aus Kita und Schule veröffentlicht

Bundesweit finden immer wieder Abschiebungen direkt aus der Kita oder Schule statt. Die involvierten Pädagog*innen trifft diese Situation zumeist unvorbereitet. Der Flüchtlingsrat und die GEW in Sachsen-Anhalt haben deshalb einen Leitfaden mit Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.


Genaue Zahlen darüber, wie oft Schulpflichtige und Auszubildende während des Unterrichts abgeholt werden, gibt es nicht. Selten erhält die Abschiebepraxis so viel Aufmerksamkeit wie etwa im Mai 2017 in Nürnberg, als Mitschüler*innen gegen die Abschiebung eines 20-jährigen Berufsschülers aus Afghanistan demonstrierten. Oder in Duisburg, wo die damals 14-jährige Bivsi Rana ebenfalls im Mai 2017 von Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde aus der Schule abgeholt und nach Nepal abgeschoben wurde.

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Lehrkräftemangel verschärft sich in ganz Mitteldeutschland

Die Landesverbände der GEW in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen weiterhin mit großer Sorge auf die Entwicklung des Lehrkräftebestandes in den nächsten Jahren. Von einer auskömmlichen und normalen Situation an den Schulen kann in keinem der drei Bundesländer mehr die Rede sein. Statt wechselseitiger Abwerbungen von Lehrkräften sollten Anstrengungen, Erfahrungen und Ressourcen möglichst langfristig gebündelt werden.


Die drei Vorsitzenden der GEW-Landesverbände warfen heute gemeinsam einen Blick auf die Situation und mögliche Entwicklungen an den Schulen in Mitteldeutschland. Dabei zeigen sich für die einzelnen Länder verschiedene Ausmaße und Ausprägungen des Mangels, die Ursache dafür ist aber überall gleich. Über viele Jahre wurde die Lehrkräfteausbildung aufgrund rigider Personalkürzungspolitik sträflich vernachlässigt.

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Schule muss Schutzraum sein

Die Berichte über die Vorkommnisse an der Grundschule in Helbra (Landkreis Mansfeld-Südharz) sollten zu einer grundsätzlichen Klarstellung und dem unbedingten Schutz pädagogischer Arbeit führen. Dort wurde mutmaßlich die Durchsetzung einer Sorgerechtsentscheidung auf dem Schulgelände vollzogen. Zur Vermeidung solcher Situationen und der einhergehenden Belastungen für Lehrkräfte und Kinder sollten die zuständigen Ministerien schnellstens entsprechende Absprachen treffen.

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GEW fordert, die zusätzlichen Belastungen in Schule anzuerkennen

Die Zeit drängt:
Je höher die Belastungen werden, umso schneller steigt der Krankenstand. Je mehr Kranke, umso höher die Belastung der (am Limit) Arbeitenden. Je höher ... Und hier schließt sich der Kreis! Rechtzeitiges Gegensteuern sollte im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers/Dienstherrn eine Selbstverständlichkeit sein.

Deshalb fordern wir:

Anrechnung von Reisezeiten der Lehrkräfte als Arbeitszeiten
Solche Reisezeiten entstehen z. B. bei der Betreuung von Schülerpraktika oder wenn Lehrkräfte von Schule zu Schule eilen, um den Anforderungen ihrer Abordnung Genüge zu tun. Im Beamtenrecht (außer für Lehrkräfte) werden Dienstreisen als Arbeitszeit berücksichtigt, sofern sie innerhalb der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit anfallen oder die Arbeitszeit innerhalb eines Tages durch Dienstreisen unterbrochen wird. 

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