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Online-Diskussionsforum für Beamt*innen zur Tarifrunde der Länder

Sprich mit uns über Deine Erwartungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

im Oktober 2021 wird die neue Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) beginnen. Dabei wird es auch um die Gehälter der Lehrerinnen und Lehrer in Sachsen-Anhalt gehen. Wir werden uns für bestmögliche Ergebnisse einsetzen. Was hast Du als verbeamtete Lehrkraft oder Lehrkraft im Vorbereitungsdienst damit zu tun? Wird sich das Tarifergebnis auf Deine Besoldung auswirken?
Kannst Du unsere Aktionen in der Tarifrunde TV-L 2021 als Beamtin oder Beamter unterstützen? Welche Erwartungen hast Du sonst noch an Deine GEW?

Über diese und andere Themen wollen wir mit Dir bei einer Online-Veranstaltung sprechen. So hast Du die Möglichkeit, Dich mit Deinen Kolleginnen und Kollegen untereinander sowie mit uns auszutauschen und zu vernetzen.

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GEW Sachsen-Anhalt kritisiert mangelnde Vorbereitungen zum Start des Präsenzsemesters 2021/22 an den Hochschulen

Das kommende Hochschulsemester soll weitestgehend wieder in Präsenz betrieben werden. Den Beschäftigten fehlt es jedoch an klaren Richtlinien und Organisationsabläufen, um unter den Bedingungen diverser Corona-Maßnahmen den Studienbetrieb aufrechtzuerhalten. Die GEW Sachsen-Anhalt fordert konkrete Maßnahmen und Richtlinien für die Hochschulen.

Unter dem Titel „Wintersemester 2021/22 – Studium vor Ort ermöglichen“ beschlossen die Kultusminister*innen der Länder Anfang August, dass „der Präsenzbetrieb unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedingungen und Gegebenheiten vor Ort wieder zum Regelfall wird.“ Grundsätzlich begrüßt die GEW dies insbesondere mit Blick auf die Studierenden. Dennoch ist von einer konkreten Vorbereitung einen Monat vor Semesterbeginn an den Hochschulen des Landes nur wenig zu spüren.

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GEW-Vorsitzende über Impfauskunftspflicht für Kita- und Schulpersonal

Künftig sollen Arbeitgeber von Beschäftigten in Kitas, Schulen und Pflegeheimen Auskunft über eine Corona-Impfung oder eine überstandene Covid-Erkrankung verlangen lönnen. Diese entsprechende Gesetzesänderung hat der Gesundheitsausschuss des Bundestags am Freitag – mit Stimmen von Union und SPD – auf den Weg gebracht. Sie soll am Dienstag im Bundestag beschlossen werden. Die GEW kritisiert diesen Plan:

Persönliche Daten stehen unter besonderem Schutz

„Die GEW lehnt eine Impfauskunftspflicht für das Personal an Kitas und Schulen ab. Aus gutem Grund stehen persönliche Daten in Deutschland unter besonderem Schutz. Diesen Schutz müssen wir gewährleisten. Die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten in Schulen und Kitas liegt mit 80 bis 95 Prozent ganz weit oben. Die Debatte um eine Auskunftspflicht zum Impfstatus führt an den wichtigen Themen in Kitas und Schulen vorbei. Was wir wirklich brauchen, sind endlich Luftfilter in allen Räumen, flächendeckende PCR-Tests für Schulkinder und eine einheitliche und klare Leitlinie für Quarantänemaßnahmen“, so Maike Finnern, die Vorsitzende der GEW.

Finnern verwies in diesem Zusammenhang auch darauf, dass die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten in Schulen und Kitas mit 80 bis 95 Prozent ganz weit oben liege.


Weitere Informationen sind auf den Seiten des GEW-Hauptvorstandes zu finden.

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Gewerkschaften fordern 5 Prozent mehr Gehalt

In der Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder fordern die Gewerkschaften 5 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro mehr Gehalt für die Beschäftigten. Das teilte die GEW während einer Pressekonferenz in Berlin mit. Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder stehen kurz bevor. Die TV-L Tarifrunde 2021 gilt als eine der schwierigsten der vergangenen 20 Jahre. Die öffentlichen Arbeitgeber geben sich bisher wenig verhandlungsbereit und verweisen unter anderem auf die Kosten der Coronapandemie. Die Gewerkschaften betonen die hohen Belastungen der Beschäftigten in der Pandemie und wollen einen fairen Ausgleich.

Die Gehälter müssen spürbar steigen

„In gut eineinhalb Jahren Corona-Krise haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gezeigt, dass sie und ihre qualifizierte Arbeit unverzichtbar sind. Die Lehrkräfte beispielsweise haben – trotz mangelhafter Rahmenbedingungen wie bei der digitalen Ausstattung der Schulen und des Fachkräftemangels – mit großem Engagement dafür gesorgt, dass die Schülerinnen und Schüler so viel und so guten Unterricht wie möglich erhalten haben. Dafür haben sie neue Unterrichtsformate und -konzepte entwickelt und mit viel Kreativität Schule gemacht. Diese Leistungen sollen sich auch in Euro und Cent niederschlagen, die Gehälter müssen spürbar steigen. Das gilt auch für die Lehrenden an Hochschulen und sozialpädagogische Fachkräfte“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern kürzlich während einer Pressekonferenz in Berlin. „Die Inflation nimmt an Fahrt auf. Wir wollen, dass die Reallöhne der Beschäftigten steigen. Wenn die Haushalte mehr Geld zur Verfügung haben, stärkt das auch die Binnennachfrage in Deutschland.“

Mehr Informationen und weitere Statements der GEW-Vorsitzenden Maike Finnern gibt es auf den Seiten des Hauptvorstandes.

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Ausgebildete Grundschullehrkräfte verlassen Sachsen-Anhalt: Koalitionsparteien setzen falsches Signal

CDU, SPD und FDP haben im Koalitionsvertrag verabredet, die Unterrichtsversorgung künftig auf 103% zu erhöhen. Sie wollen dem Mangel an Lehrkräften den Kampf ansagen. Einen wichtigen Punkt haben die drei Parteien jedoch bei ihrem Vorhaben vergessen: In acht Bundesländern erhalten Grundschullehrkräfte mehr Geld als in Sachsen-Anhalt. Für Tarifbeschäftigte gilt dort die Vergütungsgruppe E13, für Beamt*innen die Besoldungsgruppe A13. Der Unterschied zur Bezahlung in Sachsen-Anhalt (E11, A12) liegt bei ca. 500 bis 600 Euro. Das ist für viele gut ausgebildete junge Grundschullehrkräfte ein Grund, Sachsen-Anhalt in Richtung Thüringen, Sachsen oder Brandenburg zu verlassen.


CDU und SPD hatten sich vor der Landtagswahl zustimmend zur GEW-Forderung nach Höhergruppierung der Grundschullehrkräfte nach dem Muster der anderen Bundesländer geäußert. Die CDU wollte „bestehende Wettbewerbsnachteile zu den Nachbarländern ausgleichen“. Die SPD hatte für einen Stufenplan bei der Höhergruppierung plädiert. Im derzeitigen Entwurf des Koalitionsvertrages findet sich jedoch keinerlei Aussage dazu.
Die Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, Eva Gerth, kritisierte diesen Wortbruch scharf. „Wir gehen fest davon aus, dass der Koalitionsvertrag aus Gründen der Glaubwürdigkeit nachgebessert werden muss. Versprechungen vor der Wahl und Bekenntnisse zu einer besseren Unterrichtsversorgung nützen nichts, wenn keine Taten folgen und die Bezahlung nun endlich verbessert wird. Im Gegenteil: Dringend benötigte Lehrkräfte werden so vertrieben.“ 

Dabei geht es nicht allein um Wettbewerbsnachteile. Die Arbeit in der Grundschule hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Heterogene Lerngruppen, Inklusion, Sprachförderung und nicht zuletzt die Pandemie stellen Grundschullehrkräfte und ihre Schulleitungen vor große Herausforderungen.

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