Notbetreuung in Schulen und Kindertagesstätten

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Menschen, die in der Pflege arbeiten, in Lebensmittelgeschäften, bei der Feuerwehr und der Polizei, in der Landwirtschaft und viele weitere Berufsgruppen können nicht freigestellt werden oder im Homeoffice arbeiten. Sie sind häufig auch Eltern und darauf angewiesen, dass ihre Kinder weiterhin in Kindertageseinrichtungen und Schulen betreut werden. Erzieher*innen und Lehrkräfte übernehmen diese verantwortungsvolle Aufgabe und unterstützen Familien, Kinder und Jugendliche auch in dieser Ausnahmesituation nach besten Kräften und mit vollem fachlichem Einsatz.

 

Auch in den kommenden Feiertagen und Wochenenden ist eine Veränderung der Situation derzeit nicht absehbar. Insbesondere in den Gesundheitsberufen und der Versorgung ist eine sonst übliche Einschränkung des Betriebs kaum möglich. Deswegen kann es aus Sicht der GEW notwendig und gesamtgesellschaftlich geboten sein, auch an den Osterfeiertagen, Wochenenden und in den Ferienzeiten ein Notbetreuungsangebot bundesweit aufrechtzuerhalten. Umso wichtiger ist es, jetzt für alle klare Regelungen zu schaffen und dabei insbesondere auch den Schutz des Notdienstpersonals in den Blick zu nehmen.
Es gibt derzeit bundesweite Ausgangsbeschränkungen aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr durch das Coronavirus. Alle Betriebe, die mit erhöhtem Sozialkontakt einhergehen, wie Friseursalons, Imbisse, Restaurants und eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften etc., wurden für den Publikumsverkehr geschlossen. Für die Berufe mit Sozialkontakten (z.B. im Lebensmittelhandel), die weiterarbeiten müssen, wird an neuen Sicherheitsvorkehrungen wie Schutzkleidung, Glasscheiben zur Trennung von den Kunden, Einweghandschuhe und ähnliches gearbeitet.
Die Pädagogischen Berufe sind ebenfalls Berufe, die mit einem erhöhten Sozialkontakt einhergehen. Gerade bei jüngeren Kindern kann der vom RKI empfohlene Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden. Hinzu kommt, dass gerade Kinder und Jugendliche, mit dem Coronavirus infiziert sein können, ohne selbst Symptome zu zeigen. Gleichzeitig suchen sie gerade in belastenden Situationen den Körperkontakt. Die Erzieher*innen und Lehrkräfte, die eine Notbetreuung sicherstellen, sind also einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Aus diesem Grund dürfen Beschäftigte, die zu einer Risikogruppe gehören, nicht in der Notbetreuung eingesetzt werden. Der Einsatz in Notbetreuungsmaßnahmen ist durch Personal- und Betriebsräte mitzugestalten.
Die GEW fordert klare Regelungen für den Einsatz von Beschäftigten in der Notbetreuung, um das Infektionsrisiko zu senken und damit die Einsatzfähigkeit der Notbetreuung zu gewährleisten:

Zum Personaleinsatz fordert die GEW:

Quelle: GEW Bund

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