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Einladung zum Herbstseminar 2021 | 15. und 16. Oktober in Stolberg

Der Vorstandsbereich Hochschule/Forschung/Lehrer*innenbildung lädt für den 15. und 16. Oktober (Freitag und Samstag) herzlich zu seinem traditionellen Herbstseminar ein. In diesem Jahr treffen wir uns in Stolberg/Harz.

Unter dem Titel „Hochschulen in Sachsen-Anhalt: Maximale Verantwortung, minimale Ressourcen?“ wollen wir dort die Perspektiven und Möglichkeiten der Hochschulen nach den Wahlen im Land und im Bund diskutieren. Für den exemplarischen Schwerpunkt der Lehrkräfteausbildung konnten wir Thomas Lippmann (MdL, Die LINKE) als Gast gewinnen. In einem weiteren Block werden wir uns zu (drohenden) Konsequenzen aus der Corona-Pandemie für Forschung und Lehre austauschen. Abschließend möchten wir den Blick auf die Landesdelegiertenkonferenz in gut einem Jahr richten, hierfür sollen mögliche Anträge, Delegierte und Kandidat*innen in unserem Vorstandsbereich diskutiert werden. Das detaillierte Programm findest du anbei, es kann -- genau wie diese Einladung -- gern weiter verbreitet werden.

Für Mitglieder der GEW Sachsen-Anhalt ist das Herbstseminar kostenfrei, auch die Reisekosten werden übernommen. Anmeldungen sind ab sofort unter katja.kaemmerer@gew-lsa.de möglich.

Das ausführliche Programm findet sich hier

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Strukturelle Unterfinanzierung der Hochschulen endlich beenden

Angesichts der neuerlichen Kürzungsdebatten an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg weist die GEW Sachsen-Anhalt wie schon so oft darauf hin, dass ein Großteil der Probleme in der strukturellen Unterfinanzierung der Hochschulen im Land begründet ist. Seit Jahren müssen die Beschäftigten in der Forschung immer stärker Drittmittel einwerben und in der Lehre deutlich mehr Studierende betreuen, als das Land finanziert. Unter diesen Bedingungen leiden Wissenschaft und Studium, deshalb braucht es landes- und bundesweit eine dauerhafte Erhöhung der Grundfinanzierung.

Unabhängig von den konkreten Ursachen des jetzt diskutierten Millionen-Defizits zeigt die gegenwärtige Debatte einmal mehr, wie schwer sich Spitzenforschung und gute Lehrbedingungen unter den gegebenen Voraussetzungen auf Dauer planen lassen. Die Unkalkulierbarkeit der Budgets durch kurzfristige Bundesprogramme, neue Drittmittel-Projekte und zusätzliche Aufgaben erhöht massiv den Verwaltungsaufwand ohne die Qualität nachhaltig zu verbessern. „Taucht dann in dieser Unübersichtlichkeit auf dem Papier oder real ein Fehlbetrag auf, wird sofort der Rotstift gezückt. Dabei haben wir in den letzten Monaten schmerzlich erfahren, wie wichtig eine gute Forschung und eine hochqualifizierte Bildung für die Gesellschaft sind“, sagte Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, dazu heute in Magdeburg. Die unmittelbar Leidtragenden dieser strukturellen Fehlentscheidungen seien die Beschäftigten, deren Arbeitsbedingungen offensichtlich verschlechtert werden sollen, und die Studierenden, die durch solche Pläne massiv verunsichert werden.

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GEW und fzs veröffentlichen gemeinsames Positionspapier zum Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen

Der freie zusammenschluss von student*innenschaften e. V. (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben am Mittwoch, den 17. Februar 2021, in einer gemeinsamen Pressemitteilung ein Positionspapier mit dem Titel „Prüfungen trotz Pandemie? Nur solidarisch und verantwortungsbewusst!“ veröffentlicht. Darin setzen sie sich für einen solidarischen Umgang mit den bestehenden Herausforderungen der aktuellen Corona-Krise und ganz speziell für einen besseren Umgang mit Hochschulprüfungen unter Pandemiebedingungen ein.

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Wissenschaftsministerium zu unambitioniert beim Ausbau der unbefristeten Beschäftigung

Heute wurden von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz die Verpflichtungserklärungen der Länder zur Umsetzung des „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ veröffentlicht. Für Sachsen-Anhalt erläutert eine entsprechende Erklärung, wie die Bundesmittel in den Hochschulen eingesetzt werden sollen. Die GEW Sachsen-Anhalt sieht für die nun folgenden Gespräche einen deutlichen Verbesserungsbedarf, insbesondere im Ausbau der dauerhaften Beschäftigung an den Hochschulen.

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GEW veröffentlicht Gutachten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz an Hochschulen

Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind sehr spezielle und vielfältige Arbeitsplätze – und doch sind die grundlegenden Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz in Pandemiezeiten die Gleichen wie überall sonst. In einem eigens für die GEW erstellten Gutachten gibt uns Prof. Dr. Wolfhard Kohte von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg diverse Anforderungen für den Arbeitsplatz „Hochschule und Forschung“ mit auf den Weg. Wie bei allem gilt auch beim Gesundheitsschutz: Nur mit den Interessen- und Beschäftigtenvertretungen! Die Eile bei der Umsetzung von Pandemieplänen darf nicht die Mitbestimmungsrechte aushebeln.

Nach Gutachten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz für Schulen, Kitas und Jugendhilfe vervollständigt das aktuelle Papier die Reihe zu den Anforderungen bei der Öffnung der Bildungseinrichtungen.

Das Gutachen findet sich hier

 

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Hochschulen sollten auf Corona-Krise bedacht, solidarisch und flexibel reagieren

Für alle Teile der Gesellschaft stellt die Corona-Krise eine noch nie dagewesene Notsituation dar. In außergewöhnlichen Zeiten bedarf es an den Hochschulen und Universitäten für Wissenschaft und Lehre auch außergewöhnlicher Maßnahmen.
Gestern hat für viele Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt die Vorlesungszeit des Sommersemesters begonnen. Jedoch kann von Normalität keine Rede sein. 

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GEW startet Online-Petition für mehr unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen

Vor zehn Jahren legte die GEW mit dem „Templiner Manifest“ ein Papier vor, um das Befristungsunwesen an den bundesdeutschen Hochschulen einzudämmen und verlässlichere Karrierewege zu schaffen. Das Manifest fand seitdem in Hochschulkreisen und in der Politik viel Beachtung, in der Umsetzung der vorgeschlagenen Verbesserungen gibt es aber noch immer erheblichen Bedarf. Der Einsatz für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen darf nicht nachlassen, deshalb startet die GEW jetzt eine Online-Petion zum Thema.

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GEW stellt Formulierungshilfe für Dienstvereinbarung zum Nachteilsausgleich nach WissZeitVG bereit

Der Bundesrat hat am 18. September einer Verordnung zugestimmt, die die zulässigen Befristungsgrenzen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ausweitet. Damit können Verträge, die zwischen März und September 2020 bestanden, um insgesamt zwölf Monate verlängert werden. Für Verträge, die zwischen Oktober 2020 und März 2021 abgeschlossen werden, verlängert sich die zulässige Befristungsdauer um sechs Monate. Mit einer Dienstvereinbarung kann den Beschäftigten Sicherheit gegeben werden, die GEW hat eine entsprechende Formulierungshilfe erarbeitet.

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