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GEW erwartet Verhandlungsfortschritte in Tarifrunde

Von den für den 6. und 7. Februar angesetzten Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) erwartet die GEW Sachsen-Anhalt von den Arbeitgebern deutliche Signale für eine Tarifeinigung. „Wenn die Arbeitgeberseite ihre Blockadehaltung nicht aufgibt, ist sie dafür verantwortlich, dass z.B. an den Schulen sich die ohnehin zugespitzte Situation durch Warnstreiks noch verschärfen könnte“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Eva Gerth.

 „Die Lehrerinnen und Lehrer und pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten Anerkennung für ihre Arbeit statt ihnen die Lasten einer verfehlten Personalpolitik aufzubürden.“ Dafür sei die Erfüllung der tariflichen Forderung nach 6 Prozent mehr Gehalt das Mindeste, so Gerth. Weiter fordert die GEW, dass bei Höhergruppierungen künftig die Berufserfahrung berücksichtigt wird sowie mehr Geld für die Lehrkräfte an Grundschulen.

Die GEW-Vorsitzende forderte die Landesregierung Sachsen-Anhalts auf, ihren Einfluss in der TdL geltend zu machen, um die Beschäftigung im Landesdienst, speziell an den Schulen und Hochschulen, attraktiver zu machen.

Sollten die anstehenden Verhandlungen keine Fortschritte zeitigen, müsse nach den Ferien mit Warnstreiks gerechnet werden.

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