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GEW für stärkere Erhöhung der Ausbildungs- und Einstellungszahlen

Nach der heutigen Sitzung der Expertengruppe zum langfristigen Lehrkräftebedarf in Sachsen-Anhalt rechnet die GEW auch weiterhin mit einer Verschlechterung der Unterrichtsversorgung. Grund sind nach wie vor hohe Abgangsraten in den nächsten Jahren. Auch an den Hochschulen müssen mehr dauerhafte und unbefristete Stellen geschaffen werden, um eine qualitativ gute Ausbildung der Lehrkräfte zu sichern.
In den Prognosen für die Einstellungsbedarfe listete der Bildungsminister vor zwei Wochen auf, dass allein an den Allgemeinbildenden Schulen in den nächsten Jahren jeweils durchschnittlich 700 Vollzeitstellen ersetzt werden müssen. Erst in zehn Jahren sinken die Schülerzahlen wieder leicht, dann aber auch mit einer zunehmenden Fehlerrate in der Prognose; andere Prognosen – etwa die heute bekanntgewordene Bertelsmann-Studie – sagen eine weiterhin deutlich steigende Schülerzahl voraus.

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Päd. Mitarbeiter/innen: Zulage geltend machen!

Mit dem Tarifabschluss am 17. Februar 2017 wurde vereinbart, dass Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst im Bereich des TV-L eine Zulage von 80 Euro monatlich erhalten, und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2017. Mit den Abrechnungen Mai wurden nun die durch den Tarifabschluss erhöhten Gehälter rückwirkend zum 1. Januar ausgezahlt und auch die Streikabzüge realisiert. Aber auf ihre Zulage warten nun die Pädagogischen Mitarbeiter/innen vergebens. Die Bezügestelle verweisen auf die Personalstelle und diese auf die Bezügestelle. Egal, wir empfehlen vorsorglich den Betrag geltend zu machen. (Hinweis: Dies ist ein GEW-Plus-Beitrag, den Rest des Textes kann man nur als eingeloggtes GEW-Mitglied lesen. Dort sind auch die Geltendmachungen als Download hinterlegt)

gew plus 100

 

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Personalratsschulungen 2017/18

Auch im Schuljahr 2017/2018 möchte die GEW eine Schulung für Schulpersonalräte anbieten. In dieser Veranstaltung stehen die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten an Schulen im Mittelpunkt.
Wir gehen auf aktuelle Entwicklungen ein, werden Fragen beantworten und anhand von Fallbeispielen verschiedene Aspekte der Arbeit der Schulpersonalräte diskutieren.
Unsere Referentinnen und Referenten sind erfahrene GEW-Personalräte bzw. Gewerkschaftssekretäre der GEW.
Inhalte der Schulung sind:

  • Rechtliche Grundlagen: u.a. Bezahlung, Besoldung, Eingruppierung, europäische Regelungen mit Auswirkungen auf die Schule, entsprechende Regelungen für pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
  • Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz an Schulen
  • Beteiligung der Schulpersonalräte bei Fragen der Beschäftigungsbedingungen: Regelungen des PersVG LSA zur Beteiligung, Informationsrechte und Mitbestimmung der Schulpersonalräte, Zuständigkeiten, Möglichkeiten zur weiteren Information; Beispiele und Diskussion;
  • aktuelle Entwicklungen im Beamten- und Tarifrecht: tarifvertragliche und beamtenrechtliche Regelungen in Sachsen-Anhalt, Information über neue Urteile

 

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Recht auf Bildung für alle!

Zwei Drittel der jüngst nach Sachsen-Anhalt zugewanderten Geflüchteten sind junge Menschen. Daher kommt dem Bildungs- und Ausbildungssystem eine große Bedeutung im Umgang mit diesem Migrationsgeschehen zu. Das ist zugleich Herausforderung und Chance. Als Organisationen, die sich in den Bereichen Zuwanderung, Bildung und Betreuung engagieren, wollen wir uns an der Diskussion um die Wege, Ziele und Verantwortlichkeiten dieser Gestaltung beteiligen und bieten der Landesregierung eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu diesem Themenfeld an.

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Volksinitiative auf gutem Wege und solidarisch mit Schulleitungen

Vor sieben Wochen gab das Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ den Startschuss für eine Volksinitiative, die den dringend benötigten Aufwuchs beim pädagogischen Personal an den Schulen Sachsen-Anhalts einfordert. Nach einer ersten Zwischenauszählung ist es sehr wahrscheinlich, dass das Ziel von 30.000 gültigen Unterschriften erreicht wird. Die große Not der Schulen wird auch in einem Brief deutlich, den mehr als 100 Leiter*innen von Grundschulen unterzeichnet und an das Bildungsministerium übergeben haben.

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Hinweise zum Streikgeld (aktualisiert)

Der 14. Februar war ein erfolgreicher Tag der GEW-Sachsen-Anhalt: Tausende versammelten sich auf dem Markt in Magdeburg, um öffentlich den Forderungen der GEW bei den Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen. Natürlich unterstützen die Arbeitgeber solche Aktionen nicht, können aber gegen rechtmäßige Streiks auch nichts unternehmen, außer: Für diese Zeit zahlen sie kein Geld.

GEW-Mitglieder erhalten auf Antrag ihren tatsächlichen Verlust, das heißt den vom Arbeitgeber einbehaltenen Nettobetrag ersetzt. Nachfolgend kann man das aktuelle Formular herunterladen, welches auch vor dem Ausdrucken am Computer ausgefüllt werden kann. Selbstverständlich akzeptieren wir auch mit leserlicher Handschrift ausgefüllte Formulare.

Bitte beachten, dass wir unbedingt eine vollständige Kopie des Gehaltszettels (alle Seiten) benötigen, auf dem der Nettoabzug ersichtlich ist. Ohne diese Kopie können wir einen Antrag nicht bearbeiten und somit auch kein Geld zahlen.

red

Bitte unbedingt beachten: Das Streikgeld wird offenbar mit den Bezügen Mai eingezogen. Gleichzeitig wird die Tariferhöhung rückwirkend zur Auszahlung gebracht. Auf der letzten Seite der mehrseitigen Gehaltsabrechnung ist eine Übersicht über die Verrechnungen Januar bis April. Im Allgemeinen ist der Nettounterschiedsbetrag zwischen Februar und den jeweilgen anderen gleichhohen Beträgen der anderen Monate das einbehaltene Nettostreikgeld.

09 06 2017 10 06 39

Diesen Unterschiedsbetrag zahlt die GEW als Streikgeld aus. Bitte also unbedingt die komplette Gehaltsabrechnung Mai (alle Seiten) kopieren und mit der Abrechnung des Streikgeldes einschicken.

 download green Streikgeld-Formular für GEW-Mitglieder

  

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Mehrarbeit von Lehrkräften ist keine Lösung

Seit geraumer Zeit verdichten sich die Arbeitsaufgaben und -abläufe der Lehrkräfte in unverantwortlicher Weise, der massiv angestiegene Anteil Langzeiterkrankter ist hierfür ein deutlicher Indikator. Die jetzt vom Finanzminister wieder ins Spiel gebrachte Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung wird das Problem der katastrophalen Versorgung nicht lösen, wirkt kontraproduktiv und zeugt vom mangelnden Respekt gegenüber der engagierten täglichen Arbeit an den Schulen.

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„Digitalisierte Schulverwaltung – Perspektiven und Chancen“

Einladung zum Workshop


Liebe Kollegin, lieber Kollege,

während wir privat über „WhatsApp“ kommunizieren und digitale Terminkalender führen, EMails versenden und Online-Banking nutzen, verharrt die interne Verwaltung in Schulen Sachsen-Anhalts auf dem technischen Stand des vergangenen Jahrhunderts. Klassenbücher, Notenhefte, „Postfächer“ für die Kolleg*innen, unverständliche Vorlagen und Antragsformulare sind Zeugnisse einer veralteten Verwaltung.

 

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Regionale Diskussionen zu Änderungen des Kinderförderungsgesetzes

In diesem Jahr steht eine Novellierung des Kinderförderungsgesetzes (KiFöG) an. Die GEW Sachsen-Anhalt wird deshalb in den nächsten Wochen zu Diskussionsveranstaltungen mit Beschäftigten, Eltern, Trägern und Landespolitikern einladen. Grundlagen der Diskussionen werden die Positionen und Forderungen der GEW zu den notwendigen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen sein (siehe Anlage). Sie resultieren aus Analysen der Entwicklungen in den Kindertageseinrichtungen. Aus Sicht der GEW muss insbesondere die Sicherung der fachlichen Ressourcen einer kritischen Betrachtung unterzogen werden.

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